passionate mountainbiker

a l e x a b. h u e n i

S A I S O N P A U S E

VAUDE MountainBIKE Transschwarzwald 2010

Kein gutes Ende bei der VMTS

Mit der VAUDE MountainBIKE Transschwarzwald (VMTS) wollte ich der diesjährigen Bike Saison noch einen tollen Schlusspunkt setzen. Es war meine erste Teilnahme an einem siebentägigen Etappenrennen. Quer durch den Schwarzwald führte die Route, gestartet wurde letzten Sonntag in Sasbachwalden. Leider zeigte sich das Wetter nicht gerade von seiner besten Seite und so regnete es bei Temperaturen nicht viel über 10 Grad. Doch die Vorfreude und Motivation für die bevorstehende Rennwoche überwogen und so ließ sich keiner der 500 Teilnehmer vom mießen Wetter beeindrucken. Die ertste Etappe beendete ich schließlich auf Rang 5. Diesen hatte ich dann auch im Abonnement. Denn auch die Etappen 2, 3 und 4 beendete ich jeweils als Fünfte. Wie an meiner Platzierung änderte sich auch am Wetter leider während der ersten vier Tage der VMTS nicht besonders viel. Die Wolken hingen tief in den Schwarzwaldtälern, es regnete und windete - vom August war zwischenzeitlich nicht wirklich viel zu spüren. Dank dem tollen Support durch mein Team war das Bike aber jeden Tag auf’s neue top hergerichtet und trotz der widrigen Bedingungen funktionierte alles einwandfrei.

Doch leider hatten wohl die vier Tage im zum Teil nasskalten Wetter mir und meiner Gesundheit ziemlich zugesetzt. Am fünften Tag hat es mir sprichwörtlich “den Stecker gezogen”. Ich bin krank geworden und musste das Rennen mit Bauch-, Hals- und Ohrenschmerzen entäuscht aufgeben.

Da die VMTS ohnehin als mein letztes Rennen geplant war, habe ich nun eben schon 2 Tage eher als ursprünglich vorgesehen Pause. Jetzt heisst erst mal gesund werden und dem Körper - nach 30 Renntagen seit März - die wohlverdiente Ruhe und Entspannung gönnen, bevor ich dann bald schon mit der Vorbereitung auf die Querfeldein Saison starten werde.

UCI XCM Weltmeisterschaft Sankt Wendel

VAUDE MountainBIKE Transschwarzald

In 7 Etappen geht es vom 15. - 21. August einmal quer durch den Schwarzwald.  550 km und 14.800 hm liegen zwischen dem Startort Sasbachwalden und der Zielankunft auf dem Feldberg.

1. Etappe - 15. August 2010: Sasbachwalden - Bad Wildbad 73 km | 2.380 hm
Platz 5

2. Etappe - 16. August 2010: Bad Wildbad - Freudenstadt 76 km | 2.699 hm
Platz 5

3. Etappe - 17. August 2010: Freudenstadt - Bad Rippoldsau-Schapbach 56 km | 1.580 hm
Platz 5

4. Etappe - 18. August 2010: Bad Rippoldsau-Schapbach - Schonach 73 km | 2.740 hm
Platz 5

5. Etappe - 19. August 2010: Schonach - Engen 100 km | 1.590 hm
krank geworden - Rennabbruch :-(

6. Etappe - 20. August 2010: Engen - Grafenhausen 67 km | 1.570 hm

7. Etappe - 21. August 2010: Grafenhausen - Feldberg 92 km | 2.530 hm
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Streckenverlauf VAUDE MountainBIKE Transschwarzwald

Rang 26 bei der UCI XCM Weltmeisterschaft in Sankt Wendel

XCO Worldcup Champéry | Switzerland!

UCI XCO Weltcup Champéry

Die vierte Station des diesjährigen Cross Country Weltcups machte in Champéry in den Valliser Alpen Station. Bereits am Freitag reiste ich an - bei strömendem Regen und nur knapp zweistelligen Temperaturen. Ein ganz schöner Kälteschock nach der Hitze der letzten Wochen. Am Samstag dann war gleich am Vormittag die Streckenbesichtigung angesagt. Hossa! Diese Strecke hat es in sich. Bei Trockenheit hätte ich sie als sehr schwer eingestuft, bei Nässe als teilweise nahezu unfahrbar und auch höchst gefährlich. In meiner Situation, mit dem heftigen Sturz von vor einer Woche bei der DM im Hinterkopf, war diese Rennstrecke eher suboptimal, um wieder einen freien und furchtlosen Kopf zu bekommen. Aber nun gut - was will man machen?! Glücklicherweise hörte der Regen dann am Vormittag auf und es blieb trocken. Die Organisatoren des Rennens arbeiteten während der Nacht auf Sonntag noch ausgiebigst an der Strecke, um eine völlige Laufpartie noch zu vermeiden. Meine Devise für das Rennen war allerdings ganz klar: nichts riskieren und vor allem nicht schon wieder stürzen. So stellte ich mich also auf viele Laufpassagen ein.

Sonnatags um 11.15 Uhr war es dann soweit. 110 Frauen aus der ganzen Welt standen parat, um sich ein wildes Rennen auf dieser noch wilderen Strecke zu liefern. Ich fand mich mit Startnummer 102 quasi ganz hinten in der Startaufstellung wieder und musste eben zusehen, wie ich das Beste daraus mache. In den ersten beiden Rennrunden, als alle noch relativ dicht aufeinander waren und die meisten in den schwierigen Passagen wegen Stau und Chaos vom Rad runter und laufen mussten kam ich prima mit und arbeitete mich bis auf Rang 73 nach vorne. Allerdings musste ich im weiteren Rennverlauf wieder viele Plätze einbüßen. Als sich das Feld etwas entzerrte, sind die meisten Rennfahrerinnen die dann doch mehr gefahren und haben mich bergab überholt. Ich konnte mich einfach noch nicht überwinden und war im Kopf auch noch nicht frei genug um es wie gewohnt über Felsen und Wurzeln bergab laufen zu lassen. So verlor ich noch gut 14 Positionen und waurde schlussendlich als 87. gewertet.

Den nächsten Weltcup am kommenden Wochenende in Val di Sole habe ich bereits leider absagen müssen. Mein Rücken ist vom Crash an der DM noch viel zu lädiert und schmerzt doch noch ganz schön. Deshalb muss ich mich dahingehend jetzt erst einmal schonen, um dann zur Marathon Weltmeisterschaft am 8. August in St. Wendel hoffentlich wieder richtig fit zu sein!

Cross Country DM - Tag 3 - Get Ready to Race

Der Start für das Damenrennen war recht spät auf nachmittags 16:15 Uhr angesetzt. 21 Damen standen an der Startlinie und warteten auf den Startschuss für das auf 6 Runden angesetzte DM Rennen. Mein Start war überhaupt nicht gut, ich war in der Startphase häufig eingeklemmt und konnte nicht gleich so los, wie ich gern wollte. Aber der erste lange Anstieg sortierte das Feld gleich ein wenig und ich kam gut in Tritt. Die Abfahrt lief auch prima und an Position 10 liegend ging ich in die 2. Runde. Doch dann passierte es…Crash Boom Bang. Übermotiviert wollte ich auf so eine Pontonbrücke springen statt fahren. Keine gute Entscheidung, denn ich kam zu steil mit dem Vorderrad auf und legte einen fulminanten Salto mit anschließender Kopflandung hin und blieb erst mal liegen.Sanitäter und Betreuer eilten gleich herbei und die Sanis wollten mich sogar abtransportieren. Aber so leicht wollte ich dann doch nicht aufgeben. Nach einem kurzen Checkup, der sicherstellte dass ich keine Gehirnerschütterung hatte und auch keine arge Kopfverletzung entschied ich mich trotz aller Widerrrede zum Weiterfahren. Dass da nichts mehr gehen würde war klar, aber ich wollte versuchen wenigstens zu finishen. Kein großer Trost, aber immer noch besser als DNF in der Ergebnisliste. Am Ende muss ich sagen, dass ich wohl nen super Schutzengel gehabt haben muss. Das hätte such ganz anders ausgehn können. Jetzt hab ich laut Renndottore “nur” eine gestauchte Wirbelsäule die es in den kommenden Tagen erst einmal zu kurieren heißt. Deutsche Meisterin wurde mit einer souveränen Fahrt bereits zum 11. Mal Sabine Spitz - Chapeau!

copyright EGO-Promotion Armin M. Küstenbrück

Cross Country DM - Tag 2 - Streckencheck